Giftpflanzen


Grünfutter ist eine wertvolle Bereicherung des Speiseplans unserer Meerschweinchen und sollte möglichst täglich angeboten werden. Unter den vielen Pflanzenarten befinden sich aber auch etliche Giftpflanzen. Einige dieser Giftpflanzen sind so stark toxisch, dass sie bei oraler Aufnahme innerhalb weniger Stunden zum Tod führen können. Der Meerschweinchenhalter sollte diese genau kennen, damit sie nicht im Futterkorb landen.

Folgende Auflistung soll helfen, die gesunden, wertvollen Pflanzen von den giftigen zu unterscheiden. Bitte bedenkt, dass diese Liste nur einen Ausschnitt aus der Vielfalt der Giftpflanzen zeigen kann. Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit! Im Zweifelsfall deshalb lieber nicht pflücken! Verlasst euch auch nicht auf den Instinkt eurer Meerschweinchen. Die vielen Fälle von Vergiftung in den Kleintierpraxen zeigen, dass Tiere nicht immer automatisch wissen, was gut für sie ist. Auch gering giftige Pflanzen können in Einzelfällen zu schweren Vergiftungen bis hin zum Tod führen, denn jeder Organismus reagiert anders auf Giftstoffe.

Viele der giftigen Pflanzen gehören, in der richtigen Dosis eingenommen, zu den Heilpflanzen. Trotzdem ist davon abzuraten, diese zu verabreichen. Giftpflanzen enthalten, je nachdem wo sie wachsen, unterschiedliche Mengen an toxischen Substanzen. Da ist die richtige Dosierung sehr schlecht einzuschätzen. Im Krankheitsfall sollte immer ein erfahrener Tierarzt zu Rate gezogen werden.


Acker-Gauchheil

(Anagallis arvensis)
Andere Bezeichnungen:

Roter Gauchheil, Nebelpflanze, Weinbergsstern, Wetterkraut

Toxizität:

Schwach giftig! Darf nicht verfüttert werden!
Die ganze Pflanze ist giftig, besonders die Wurzeln!

Besonderheiten:

Der Acker-Gauchheil kommt in verschiedenen Blütenfarben vor.
Es gibt ihn mit orangefarbenen, fleischfarbenen, lilafarbenen, weißen und blauen Blüten.

Toxische Substanzen:

Saponine, Glykoside und das Triterpensaponin Cyclamin.

Vergiftungssymptome:

Übelkeit, Durchfall, Magen- und Darmentzündung, Zittern, schwache Narkotisierung, Tod.


Adlerfarn

(Pteridium aquilinum)
Toxizität:

Giftig! Darf nicht verfüttert werden! Die gesamte Pflanze ist giftig!
Die Giftigkeit bleibt auch nach dem Trocknen der Pflanze erhalten.

Toxische Substanzen:

Der Adlerfarn enthält Blausäureglycosid, Ptaquilosid, Saponin, ein instabiles Glycosid und das Enzym Thiaminase, welches das Vitamin B1 in der Nahrung zerstört.

Vergiftungssymptome:

Störungen des zentralen Nervensystems, motorische Störungen, Blutungen, Erblindung, Tumore.


Alpenveilchen

(Cyclamen spp.)
Toxizität:

Giftig! Darf nicht verfüttert werden! Die Blätter und Knollen sind giftig!

Toxische Substanzen:

Hauptwirkstoff ist das Saponin Cyclamin.

Vergiftungssymptome:

Hautreizungen, Reizung des Magen-Darm-Traktes, Durchfall, Krämpfe, Schwindel, Kreislaufstörungen, Atemlähmung.


Aronstab

(Arum)
Toxizität:

Giftig! Darf nicht verfüttert werden! Alle Teile der Pflanze sind giftig!

Toxische Substanzen:

Große Mengen Oxalat, das bittere Saponin Aroin und das Alkaloid Coniin.

Vergiftungssymptome:

Starke Schleimhautreizungen, Speichelfluss, Durchfall, Lähmung des Zentralen Nervensystems, motorische Störungen, Krämpfe, Kollaps, Tod. Vom bloßen Berühren der Pflanze kann es bereits zu Rötungen der Haut und zu Blasenbildung kommen.


Aubergine

(Solanum melongena)
Toxizität:

Giftig! Auberginen gehören, wie die Tomaten und die Kartoffeln, zu den Nachtschattengewächsen. Die grünen Pflanzenteile und die unreifen Früchte sind giftig und dürfen nicht verfüttert werden!

Toxische Substanzen:

Solanin, und Nikotin.

Vergiftungssymptome:

Reizung des Magen-Darm-Traktes, Durchfall, Atemlähmung.


Bärenklau

(Heracleum spp.)
Andere Bezeichnungen:

Bärentatze, Herkulesstaude, Herkuleskraut

Toxizität:

Sehr giftig! Darf nicht verfüttert werden! Alle Teile der Pflanze sind giftig! Bereits das bloße Berühren kann Hautreizungen verursachen, deshalb nur mit Schutzkleidung schneiden! Beim Schneiden ist unbedingt darauf zu achten, dass die Umgebung nicht mit dem hochtoxischen Milchsaft der Pflanze vergiftet wird!

Toxische Substanzen:

Fototoxische Furanocumarine.

Vergiftungssymptome:

Bereits die bloße Berührung kann Rötungen, Jucken und Verbrennungen ersten bis zweiten Grades auslösen (Photodermatitis).


Bilsenkraut, schwarzes

(Hyoscyamus niger)
Andere Bezeichnungen:

Tollkraut, Zigeunerkraut, Hühnertod, Gänsegift, Schlafkraut

Toxizität:

Sehr giftig! Darf nicht verfüttert werden! Alle Pflanzenteile sind giftig!

Toxische Substanzen:

Die Alkaloide Hyoscyamin, Scopolamin, Apoatropin, Cuskhygrin und Gerbstoffe.

Vergiftungssymptome:

Unruhe, Schläfrigkeit, Halluzinationen, Verwirrtheit, Pupillenerweiterung, Herzrhythmusstörungen, komatöse Zustände, Bewusstlosigkeit, Atemlähmung, Tod.


Bingelkraut

(Mercurialis perennis)
Toxizität:

Giftig! Vor allem das Wald-Bingelkraut darf nicht verfüttert werden! Hier sind alle Pflanzenteile giftig!

Toxische Substanzen:

Saponine, Methylamin und Trimethylamin.

Vergiftungssymptome:

Übelkeit, Durchfall, Magen- und Darmentzündung, Nierenschäden, Leberschäden, Teilnamslosigkeit, schiefe Halsstellung, Schwäche bis hin zum Tod.


Blauregen

(Wisteria sinensis)
Andere Bezeichnungen:

Glyzine, Chinesische Wisterie

Toxizität:

Giftig! Darf nicht verfüttert werden! Die Samen und Hülsen der Pflanze sind giftig!

Toxische Substanzen:

Wisteria-Lectin

Vergiftungssymptome:

Verdauungsstörungen, Kreislaufbeschwerden.


Blutweiderich 

(Lythrum salicaria)
Andere Bezeichnungen:

Brauner Weiderich, Roter Weiderich, Stolzer Heinrich

Toxizität:

Sehr giftig! Darf nicht verfüttert werden!

Toxische Substanzen:

Das Glycosid Salicarin, Gerbstoffe und das Flavon Vitexin.

Vergiftungssymptome:

Werden zur Zeit recherchiert…


Brunfelsia

(Brunfelsia pauciflora)
Toxizität:

Sehr giftig! Darf nicht verfüttert werden! Besonders die Wurzeln sind giftig!

Toxische Substanzen:

Cumarin-Derivat Scopoletin.

Vergiftungssymptome:

Atemlähmung.


Buchsbaum, gemeiner

(Buxus sempervirens)
Andere Bezeichnungen:

Beetzaun, Grabkraut, Palm

Toxizität:

Giftig! Darf nicht verfüttert werden! Alle Pflanzenteile sind giftig!

Toxische Substanzen:

Enthält rund 70 Alkaloide, darunter das Alkaloid Buxin, Buxanin, Buxatin, Buxandrin und anderen toxischen Stoffen.

Vergiftungssymptome:

Zuerst zentral erregend, dann lähmend und blutdrucksenkend. Reizung des Magen-Darm-Traktes, Erbrechen, Durchfall, Zittern, Taumeln, Krämpfe, Tod durch Atemlähmung.


Buschwindröschen

(Anemone nemorosa)
Andere Bezeichnungen:

Anemone, Augenwurz, Weißes Buschveilchen, Windröschen, Märzblume, Waldteppich

Toxizität:

Giftig! Darf nicht verfüttert werden! Alle Teile der Pflanze sind giftig!

Toxische Substanzen:

Hauptwirkstoff ist das Protoanemonin und weitere nicht bekannte Giftstoffe.

Vergiftungssymptome:

Reizung der Schleimhäute, Reizung des Magen-Darm-Traktes, Krämpfe, Nierenschäden, blutiger Urin, Kreislaufkollaps, Atemlähmung.


Christrose

(Helleborus niger)
Andere Bezeichnungen:

Schneerose, Himmelrose, Schwarze Nieswurz

Toxizität:

Sehr giftig! Darf nicht verfüttert werden! Alle Pflanzenteile sind giftig!

Toxische Substanzen:

Saponine und Protoanemonin.

Vergiftungssymptome:

Reizung der Schleimhäute, vermehrter Speichelfluss, Reizung des Magen-Darm-Traktes, Durchfall, Krämpfe, Nierenschäden, Schwindel und Kollaps.


Dieffenbachien

(Dieffenbachia spp.)
Andere Bezeichnungen:

Schweigrohr, Schweigstock

Toxizität:

Sehr giftig! Darf nicht verfüttert werden! Giftig sind alle grünen Teile der Pflanze, besonders der Pflanzensaft.

Toxische Substanzen:

Unter anderem Oxalsäure, Histamin und  Kalziumoxalat-Kristalle.

Vergiftungssymptome:

Lidschwellung, krampfhafter Lidschluss, Tränen, Schwellungen im Maul und Rachen, Speichelfluss, Fieber, Schädigung des Magen-Darm-Trakts, Durchfall, Nierenschäden, Muskelzittern, Lähmungen, motorische Störungen, Krämpfe, Herzrhythmusstörungen.


Efeu, gemeiner

(Hedera helix)
Andere Bezeichnungen:

Gewöhnlicher Efeu, Wintergrün, Epheu, Eppich, Grabefeu

Toxizität:

Giftig! Darf nicht verfüttert werden! Alle Teile der Pflanze sind giftig!

Toxische Substanzen:

Das Triterpensaponin alpha-Hederin und Falcarinol.

Vergiftungssymptome:

Schleimhautreizungen, Brennen im Mund und Rachen, Übelkeit, Durchfall, Kopfschmerzen, Gefäßerweiterung, Gefäßverengung, Hämolyse, Anämie, Benommenheit, Haluzinationen, Schock, Atemstillstand.


Eibe, gemeine

(Taxus baccata)
Andere Bezeichnungen:

Roteibe, Taxusbaum, Bogenbaum, Ibe, Ifenbaum

Toxizität:

Sehr giftig! Darf nicht verfüttert werden! Giftig sind die Kerne der Beeren, die Blätter, Rinde, Holz und Wurzel.

Toxische Substanzen:

Eiben enthalten das Alkaloid Taxin A, B und C, sowie Baccatine, Taxole, Ephedrin und Cyanogene Glycoside.

Vergiftungssymptome:

Übelkeit, Krämpfe, Schwindel, Kreislaufschwäche, Bewusstseinsstörungen, Bewusstlosigkeit, beschleunigte Herzfrequenz, später Verlangsamung, Blutdruckabfall, Kreislaufkollaps, Herzstillstand, Atemlähmung..


Einbeere 

(Paris quadrifolia)
Andere Bezeichnungen:

Vierblättrige Einbeere, Herba Paris

Toxizität:

Giftig! Darf nicht verfüttert werden! Alle Teile der Pflanze sind giftig!

Toxische Substanzen:

Das Saponin Pennoginin.

Vergiftungssymptome:

Schäden an Nieren und dem Zentralen Nervensystem, Tod.


Eisenhut, blauer

(Aconitum napellus)
Andere Bezeichnungen:

Blaue Mönchskappe, Sturmhut, Aconit, Blautod, Wolfswurz

Toxizität:

Sehr giftig! Darf nicht verfüttert werden! Alle Pflanzenteile sind giftig!

Toxische Substanzen:

Das Alkaloid Aconitin, Benzoylnaponin, Hypaconitin, Lycaconitin und Neopellin und die Aminoalkohole Aconin, Napellin, Neolin und Lycoctonin

Vergiftungssymptome:

Störungen des Magen-Darm-Trakts, Übelkeit, Durchfall, Koliken, Herzlähmung, Atemlähmung, Tod.


Engelstrompete 

(Brugmansia spp.)
Andere Bezeichnungen:

Tompetenbaum, Daturabäumchen

Toxizität:

Sehr giftig! Darf nicht verfüttert werden! Alle Pflanzenteile sind giftig!

Toxische Substanzen:

Die Alkaloide Scopolamin und Hyoscyamin.

Vergiftungssymptome:

Trockene Schleimhäute, Schluckbeschwerden, Übelkeit, Krämpfe, Gleichgewichtsstörungen, Sehstörungen, Bewusstseinsstörungen, Halluzinationen, Sedierung, Atembeschwerden, Herzrhythmusstörungen, Tod durch Herzversagen.


Fingerhut, roter  

(Digitalis purpurea)
Andere Bezeichnungen:

Elfenkraut, Hexenblume, Schlangenblume, Waldglöckchen, Teufelshut

Toxizität:

Sehr giftig! Darf nicht verfüttert werden! Besonders die Blätter sind giftig!

Toxische Substanzen:

Das Herzglycosid Digitoxin.

Vergiftungssymptome:

Reizung des Magen-Darm-Traktes, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Reizbarkeit, Benommenheit, Taumeln, Sehstörungen, Entzündungen, Halluzinationen, Herzrhythmusstörungen, Tod durch Herzstillstand.


Gartenbohne 

(Phaseolus vulgaris)
Andere Bezeichnungen:

Buschbohne, Kletterbohne, Stangenbohne

Toxizität:

Sehr giftig! Darf nicht gefüttert werden! Besonders die rohen Bohnenhülsen und ihre Samen sind giftig!

Toxische Substanzen:

Das Glycoprotein Lectin, Trypsininhibitoren, Tannine, cyanogene Glycoside.

Vergiftungssymptome:

Magen-Darm-Beschwerden, Durchfall, Erbrechen, Fressunlust, Fieber, Krampfanfälle, Schock.


Gefleckter Schierling

(Conium maculatum)
Andere Bezeichnungen:

Apotheker-Schierling, Bangenkraut, Berstekraut, Bitscherling, Blutpeterlein, Blutschierling, Butzerling, Dollkraut, Düllkrut, Echter Schierling, Erdschierling, Gartenschierling, Hundspetersilie, Kalberkern, Krottenpeterling, Mäuseschierling, Pipkraut, Scharmpiepen, Scharnpiepen, Scharpenpiepen, Scherline, Scherling, Schierling, Schirbingk, Schirling, Schirsing, Teufelspeterling, Tollkörfel, Tollkraut, Vogeltod, Wiener-Schierling, Wogeltod, Wüterich, Wütscherling, Wuitschirling, Wutscherling, Wutzerling, Ziegendill, Ziegenkraut

Toxizität:

Sehr giftig! Darf nicht gefüttert werden! Alle Teile der Pflanze sind giftig!

Toxische Substanzen.

Das Pseudoalkaloid Coniin und weitere verschiedene Alkaloide.

Vergiftungssymptome:

Lähmungen, Atemstillstand.


Goldlack 

(Erysimum cheiri)
Toxizität:

Giftig! Darf nicht verfüttert werden! Alle Teil der Pflanze sind giftig!

Toxische Substanzen:

Goldlack enthält das Herzglykosid Cheirotoxin.

Vergiftungssymptome:

Hautreizungen, Herzrhythmusstörungen.


Goldregen, gewöhnlicher 

(Laburnum anagyroides)
Andere Bezeichnungen:

Bohnenbaum, Gelbstrauch, Goldrausch, Kleebaum

Toxizität:

Giftig bis sehr giftig! Darf nicht gefüttert werden! Alle Teile der Pflanze, vor allem die Samen sind giftig!

Toxische Substanzen:

Das Alkaloid Cytisin.

Vergiftungssymptome:

Lähmung, Atemstillstand


Gummibaum

(Ficus elastica)
Toxizität:

Leicht giftig bis sehr giftig! Darf nicht verfüttert werden! Vor allem die Blätter und der Pflanzensaft sind giftig.

Toxische Substanzen:

Furanocumarine, Cardenolide

Vergiftungssymptome:

Hautreizungen, Schleimhautreizungen, Magen-Darm-Beschwerden, Erbrechen, Bauchschmerzen, Durchfall, Lähmungen, Taumeln.
Bei Verletzung der Pflanze tritt der weiße Milchsaft (Latex) aus. Da er bei Latexallergikern schwere allergische Reaktionen auslösen kann, sollten diese ihn meiden.


Hahnenfuß, scharfer

(Ranunculus acris)
Andere Bezeichnungen:

Ranunkel, Butterblume 

Toxizität:

Giftig! Darf frisch nicht gefüttert werden. Alle Pflanzenteile sind giftig!

Toxische Substanzen:

Hahnenfuß enthält Protoanemonin.

Vergiftungssymptome:

Verdauungsbeschwerden. Abgemähte Stängel können bei Kontakt Hautreizungen hervorrufen (Wiesendermatitis). Im getrockneten Heu verliert sich die Giftigkeit.


Herbstzeitlose

(Colchicum autumnale)
Andere Bezeichnungen:

Giftkrokus, Herbstblume, Herbstlilie, Nackte Jungfer, Spinnblume, Lichtblume, Michelwurz, Winterhauch, Wiesensafran

Toxizität:

Sehr giftig! Darf nicht verfüttert werden! Alle Pflanzenteile, vor allem die Samen sind giftig!

Toxische Substanzen:

Das Alkaloid Colchicin.

Vergiftungssymptome:

Reizung der Schleimhäute, Schluckbeschwerden, starker Durst, Reizung des Magen-Darm-Traktes, Übelkeit, Erbrechen, Atemlähmung, Tod. Es kommt immer wieder zu Vergiftungen aufgrund der Verwechslungsgefahr mit dem Bärlauch.


Holunder 

(Sambucus spp.)
Andere Bezeichnungen:

Holder, Holler, Hollerbusch

Toxizität:

Giftig! Darf nicht verfüttert werden! Die rohen Beeren, Blätter, Triebe und die Rinde sind giftig!

Toxische Substanzen:

Das Cyanogene Glycosid Sambunigrin.

Vergiftungssymptome:

Übelkeit, Brechreiz, Durchfall, Krämpfe, Tod durch Atemlähmung.