Futterliste-Obst


Obst enthält viele wertvolle Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Wegen des hohen Zuckergehalts sollte Obst jedoch stets ein Leckerbissen bleiben und höchstens zwei mal in der Woche angeboten werden. 

Ananas

Ananas enthält sehr viel Fruchtsäure und kann Schleimhautreizungen verursachen. deshalb sollte Ananas nur selten und in kleinen Mengen gereicht werden. Das in der Ananas enthaltene Enzym Bromelain wirkt wundheilend, entzündungshemmend und antimetastatisch.

Apfel

Äpfel sind ein sehr beliebter und gesunder Leckerbissen für Meerschweinchen. Wegen des Zuckergehaltes höchstens zwei mal pro Woche anbieten. Die Apfelkerne enthalten nur eine geringe Menge Nitril (Verbindung der Blausäure) und dürfen mit verfüttert werden. Der regelmäßige Verzehr von Äpfeln reduziert das Risiko für Herzerkrankungen, Gefäßerkrankungen und für Krebs.

Apfelsine

Die Apfelsine (Orange) ist eine Kreuzung aus der Mandarine und der Pampelmuse. Apfelsinen enthalten viel Fruchtsäure und Zucker und sollten deshalb nur selten und in kleinen Mengen gereicht werden.
Apfelsinen werden von den meisten Meerschweinchen nicht besonders gerne angenommen.

 

Aprikose

Aprikosen (Marillen) enthalten viel Zucker und können in großen Mengen zusammen mit Wasser Durchfall verursachen. Deshalb sollten Aprikosen nur selten und in kleinen Mengen angeboten werden. Aprikosen enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe, besonders viel Provitamin A.

Banane

Bananen sind sehr zuckerreich und sollten deshalb nur selten und in kleinen Mengen angeboten werden. Bananen regulieren die Verdauung. Sie wirken ausgleichend bei Durchfall und bei Verstopfung.

Birne

Birnen enthalten sehr viel Zucker und können in großen Mengen zusammen mit Wasser Durchfall verursachen. Deshalb sollten Birnen nur selten und in kleinen Mengen angeboten werden.

 

Blaubeere

Heidelbeeren (Blaubeeren) sind sehr gesund und bereichern den Speiseplan der Meerschweinchen. Sie enthalten nicht so viel Zucker, wie andere Obstsorten, sollten aber trotzdem nur in kleinen Mengen angeboten werden.

Brombeere

Brombeeren sollten nur in kleinen Mengen angeboten werden. Aufgrund des Gerbstoffgehalts werden die getrockneten Blätter in der Pharmakologie bei Entzündungen und Durchfall angewendet.

Cranberry

Cranberrys (Kranbeere, großfrüchtige Moosbeere) enthalten entzündungshemmende Wirkstoffe. Wie alle anderen Obstsorten, sollten auch Cranberrys nur in kleinen Mengen angeboten werden. Cranberrys sollen vorbeugend gegen Harnwegsinfekte wirken.

 

Dattel

Datteln sind extrem zuckerhaltig, deshalb sollten sie nur sehr selten und in kleinen Mengen angeboten werden. Datteln nur frisch verfüttern.

Drachenfrucht

Die Drachenfucht (Pitahaya, Pitaya) gehört zur Familie der Kakteengewächse und ist nicht besonders beliebt bei Meerschweinchen. Drachenfrüchte dürfen in kleinen Mengen, ohne die Schale angeboten werden.

Erdbeere

Erdbeeren dürfen zusammen mit den Blättern angeboten werden. Während Meerschweinchen in der Regel nur sehr kleine Mengen der Früchte verzehren, werden die Blätter sehr gerne gefressen. Erdbeeren enthalten viel Vitamin C (mehr als Orangen und Zitronen). Darüber hinaus sind sie reich an Folsäure, Kalzium, Magnesium und Eisen.

 

Feige

Feigen sind extrem zuckerreich und sollten deshalb nur selten und in kleinen Mengen angeboten werden. Feigen nur frisch verfüttern. Feigen enthalten besonders viel Kalzium, Phosphor und Eisen. Daneben ist die Frucht auch reich an Vitamin B1.

Granatapfel

Granatäpfel sind sehr gesund und dürfen in kleinen Mengen angeboten werden. Studien haben ergeben, dass Granatäpfel eine positive Wirkung bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben.

Grapefruit

Die Grapefruit ist eine Rückkreuzung aus der Orange mit der Pampelmuse. Sie enthält viel Fruchtsäure und sollte deshalb nur selten und in kleinen Mengen gereicht werden. Da Wirkstoffe aus der Grapefruit Wechselwirkungen mit bestimmten Arzneimitteln eingehen können, sollte Grapefruit bei Medikamentengabe nicht gefüttert werden.

 

Guave

Die Guave ist sehr gesund. Sie enthält viele Vitamine und Spurenelemente. Ihr Vitamin C-Gehalt ist sogar deutlich höher als der von Orangen. In der Phytotherapie wird Guave bei Entzündungen, Magen- und Darmbeschwerden, Mykosen und ekzematösen Dermatosen eingesetzt. Guave darf in kleinen Mengen angeboten werden.

Hagebutte

Hagebutten sind sehr vitaminreich und dürfen frisch oder getrocknet, ohne die Nüsschen verfüttert werden. Hagebutten enthalten vor allem sehr viel Vitamin C. In der Phytotherapie werden Hagebuttenschalen als unterstützende Therapie bei Blasen- und Nierenleiden und bei Erkältungskrankheiten empfohlen.

Heidelbeere

Heidelbeeren (Blaubeeren) sind sehr gesund und bereichern den Speiseplan der Meerschweinchen. Sie enthalten nicht so viel Zucker, wie andere Obstsorten, sollten aber trotzdem nur in kleinen Mengen angeboten werden.

 

Himbeere

Himbeeren sind sehr zuckerarm enthalten aber viel Fruchtsäure und sollten deshalb nur in kleinen Mengen angeboten werden. Himbeere wirkt entzündungshemmend, blutreinigend, harntreibend, ausgleichend auf die Verdauung und stärkt das Immunsystem.

Holunderbeere

Holunderbeeren und die Blätter sind giftig und sollten nicht gefüttert werden!

Honigmelone

Honigmelone (Amarillo) ist sehr beliebt bei Meerschweinchen sollte aber, wegen des hohen Zuckergehalts, nur selten und in kleinen Mengen angeboten werden. Melonen eignen sich gut als kühle Erfrischung an heißen Sommertagen.

 

Johannisbeere

Johannisbeeren dürfen zusammen mit dem Grün angeboten werden. Während Meerschweinchen in der Regel nur sehr kleine Mengen der Früchte verzehren, werden die Blätter sehr gerne gefressen.

Kaki

Kakis (Kakipflaumen) dürfen angeboten werden, sind aber bei Meerschweinchen nicht besonders beliebt. Die Kaki ist reich an Vitaminen und enthält besonders viel Provitamin A. Sie wirkt blutdrucksenkend und antikarzinogen. 

Kirsche

Die Kirsche enthält zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe, Folsäure und das Spurenelement Zink. Kirschen sollten wegen des hohen Zuckergehalts, nur in kleinen Mengen angeboten werden. In großen Mengen, zusammen mit Wasser können Kirschen Durchfall verursachen.

 

Kiwi

Kiwis sollten wie alle anderen Obstsorten nur in kleinen Mengen angeboten werden.

Kokosnuss

Die Kokosnuss ist keine echt Nuss, sondern gehört zu den Steinfrüchten. Kokosnuss ist sehr energiereich und darf in kleinen Mengen angeboten werden. Sie enthält viel Fett, Eiweiß und Mineralien.

Kumquat

Kumquats (Zwergorangen) enthalten viel Fruchtsäure und sollten deshalb nur in kleinen Mengen gereicht werden.

 

Limette

Limetten enthalten viel Fruchtsäure und können Schleimhautreizungen verursachen. deshalb sollten Limetten nur selten und in kleinen Mengen gereicht werden. Limetten haben deutlich weniger Vitamin C als Zitronen.

Litschi

Litschis enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe. Litschis sollten, wie alle anderen Obstsorten nur in kleinen Mengen angeboten werden.

Mandarine

Mandarinen enthalten viel Fruchtsäure, deshalb sollten Mandarinen nur selten und in kleinen Mengen angeboten werden.

 

Mango

Mangos sollten wegen des hohen Zuckergehalts nur in kleinen Mengen angeboten werden.

Maracuja

Die Maracuja (Passionsfrucht) enthält Vitamin C. Zu ihren Inhaltsstoffen gehören auch die B-Vitamine Niacin und Riboflavin. Riboflavin spielt eine Rolle im Energie- und Proteinstoffwechsel. Maracuja sollte nur in kleinen Mengen angeboten werden.

Maulbeere

Maulbeeren werden nicht gerne angenommen, dürfen aber in kleinen Mengen angeboten werden.

 

Mirabelle

Mirabellen (gelbe Zwetschgen) sollten wegen des hohen Zuckergehalts, nur selten und in kleinen Mengen angeboten werden. In großen Mengen, zusammen mit Wasser können Mirabellen Durchfall verursachen.

Nektarine

Nektarinen sind, botanisch gesehen, Pfirsiche mit glatter Haut. Sie haben viele wertvolle Inhaltsstoffe. Wegen des hohen Zuckergehalts sollten sie nur in kleinen Mengen angeboten werden. In großen Mengen, zusammen mit Wasser können Nektarinen Durchfall verursachen.

Orange

Orangen (Apfelsinen) enthalten viel Vitamin C, Vitamine der B-Gruppe, Folsäure, Mineralien und sekundäre Pflanzenstoffe. Orangen sollten, wegen des hohen Zuckergehaltes, nur in kleinen Mengen angeboten werden.

 

Papaya

Die Papaya ist mit den Melonen verwandt. Sie ist sehr gesund und gut verträglich. Papaya hat kaum Fruchtsäuren aber viele Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien. Das in der Frucht enthaltene Papain ist entzündungshemmend, antikarzinogen und wirkt positiv auf die Verdauung.

Pampelmuse

Die Pampelmuse ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Ihre Bitterstoffe regen die Verdauung an und wirken vorbeugend gegen Diabetes. Da die Wirkstoffe aus der Pampelmuse Wechselwirkungen mit bestimmten Arzneimitteln eingehen können, sollte Pampelmuse bei Medikamentengabe nicht gefüttert werden.

Pomelo

Die Pomelo ist eine Rückkreuzung aus der Orange mit der Pampelmuse. Sie ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Ihre Bitterstoffe regen die Verdauung an und wirken vorbeugend gegen Diabetes. Da die Wirkstoffe aus der Pomelo Wechselwirkungen mit bestimmten Arzneimitteln eingehen können, sollte Pomelo bei Medikamentengabe nicht gefüttert werden.

 

Passionsfrucht

Die Passionsfrucht (Maracuja) enthält Vitamin C. Zu ihren Inhaltsstoffen gehören auch die B-Vitamine Niacin und Riboflavin. Riboflavin spielt eine Rolle im Energie- und Proteinstoffwechsel.Passionsfrucht sollte nur in kleinen Mengen angeboten werden.

Pfirsich

Pfirsiche enthalten vor allem Kalium und nur wenig Vitamin C. Sie sollten wegen des hohen Zuckergehalts, nur in kleinen Mengen angeboten werden. In großen Mengen, zusammen mit Wasser können Pfirsiche Durchfall verursachen.

 

Pflaume

Pflaumen sind reich an Mineralstoffen und Spurenelementen Die wasserlöslichen Pflanzenstoffe Pektin und Zellulose sorgen für die verdauungsfördernde Wirkung. Pflaumen sollten wegen des hohen Zuckergehalts, nur in kleinen Mengen angeboten werden. In großen Mengen, zusammen mit Wasser können Pflaumen Durchfall verursachen.

 

Physalis

Die Physalis (Andenbeere, Kapstachelbeere) enthält recht viel Vitamin C, Vitamin B1, B6 und Eisen. Vor allem weisen die Früchte viel Beta-Carotin auf. Im Körper wird es in Vitamin A umgewandelt, das unter anderem am Sehvorgang beteiligt ist.

Preiselbeere

Preiselbeeren enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe. Der saure Geschmack der Beeren geht auf die Fruchtsäuren zurück. Eine von ihnen ist Salicylsäure, die schmerzlindernd wirkt. Saft aus Preiselbeeren soll zudem helfen, Harnblaseninfektionen vorzubeugen.

Quitte

Quitten sind recht kalorienarm. Hervorzuheben ist der Gehalt an Kalium. Der Körper braucht das Mineral unter anderem für die Funktion von Herz, Nerven und Muskeln. Zudem enthalten Quitten Vitamin C und B-Vitamine, darunter auch Folsäure. Ballaststoffe aus der Quitte regen die Verdauung an. Die Quitte sollte geschält angeboten werden.

 

Rhabarber

Rhabarber hat einen hohen Oxalsäuregehalt und sollte daher nur selten und in kleinen Mengen zusammen mit anderen Gemüsesorten angeboten werden. Rhabarber ist nicht sehr beliebt bei Meerschweinchen.

Sanddornbeere

Sanddornbeeren weisen einen ungewöhnlich hohen Vitamin-C Gehalt auf. Nur Hagebutten und Acerolakirschen haben einen noch höheren Vitamin-C Gehalt. Sanddornbeeren wirken stärkend auf das Immunsystem, sollten aber nur in kleinen Mengen angeboten werden.

Sauerkirsche

Sauerkirschen sind sehr vitaminreich, und haben einen hohen gesundheitlichen Nutzen. Sie wirken entzündungshemmend und blutdrucksenkend. Sauerkirschen sollten wegen des hohen Fruchtsäuregehalts nur in kleinen Mengen angeboten werden.

 

Schlehe

Schlehen nur in reifem Zustand (nach dem ersten Frost) in geringen Mengen anbieten. Schlehen wirken entzündungshemmend, harntreibend, magenstärkend und fiebersenkend.

Stachelbeere

Stachelbeeren enthalten Vitamin C. Auch Vitamine der B-Gruppe stecken in den Beeren. An Mineralien sind zum Beispiel Kalium, Kalzium und Magnesium enthalten.

Süßkirsche

Die Süßkirsche enthält zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe, Folsäure und das Spurenelement Zink. Kirschen sollten wegen des hohen Zuckergehalts, nur in kleinen Mengen angeboten werden. In großen Mengen, zusammen mit Wasser können Kirschen Durchfall verursachen.

 

Tomate

Tomaten enthalten relativ viel Zucker und sollten deshalb nur in kleinen Mengen gefüttert werden. Die grünen Teile der Tomatenpflanze sind giftig (Nachtschattengewächs) und sollten vor dem Füttern entfernt werden.

Traube

Trauben sind gesund und sehr beliebt bei Meerschweinchen, sollten aber wegen des hohen Zuckergehalts, nur selten und in kleinen Mengen angeboten werden. Die Schale sowie die Kerne der Trauben enthalten Oligomere Proanthocyanidine und Resveratrol, das sind sehr starke Antioxidantien.

Wassermelone

Wassermelone ist sehr beliebt bei Meerschweinchen. Sie besteht bis zu 90% aus Wasser. Wegen des Zuckergehalts, nur in kleinen Mengen reichen. Melonen eignen sich gut als kühle Erfrischung an heißen Sommertagen.

 

Weintraube

Weintrauben sind gesund und sehr beliebt bei Meerschweinchen, sollten aber wegen des hohen Zuckergehalts, nur selten und in kleinen Mengen angeboten werden. Die Schale sowie die Kerne der Weinbeeren enthalten OligomereProanthocyanidine und Resveratrol, das sind sehr starke Antioxidantien.

Weißdornbeere

Weißdornbeeren gehören zu den Kernobstgewächsen. Sie schmecken süß-säuerlich, sind aber meistens sehr mehlig. Weißdornbeeren sollten nur selten und in kleinen Mengen angeboten werden. In der Phytotherapie werden die Blüten tragenden Zweige und die Scheinfrüchte bei Herz- und Kreislaufstörungen eingesetzt.

Zitrone

Zitronen (Limonen) enthalten viel Vitamin C. Auch enthalten Zitronen Kalium, das für die Funktion von Nerven, Herz und Muskeln benötigt wird. Der hohe Anteil an Fruchtsäure kann Schleimhautreizungen verursachen. Deshalb sollten Zitronen nur selten und in kleinen Mengen gereicht werden.

 

Zuckermelone

Zuckermelone ist sehr beliebt bei Meerschweinchen. Wegen des hohen Zuckergehalts, nur selten und in kleinen Mengen reichen. Melonen eignen sich gut als kühle Erfrischung an heißen Sommertagen.

Zwetschge

Die echte Zwetschge ist eine Unterart der Pflaume und gehört zu den Steinobstgewächsen. Zwetschgen sind reich an Mineralstoffen und Spurenelementen Die wasserlöslichen Pflanzenstoffe Pektin und Zellulose sorgen für die verdauungsfördernde Wirkung. Zwetschgen sollten wegen des hohen Zuckergehalts, nur in kleinen Mengen angeboten werden. In großen Mengen, zusammen mit Wasser können Zwetschgen Durchfall verursachen.